Bachblüten
Mit den Bachblüten geht es den Bach runter, zumindest wenn man den Google Trends für die Suche nach Bachblüten / Bach Blüten Glauben schenken mag. Die Nachfrage ist seit 2-3 Jahren leicht rückläufig:
Wie bei vielen anderen alternativen Therapien aus der Homöopathischen Ecke gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis für die medizinische Wirksamkeit der Bachblüten-Therapie. Damit geht es den Bachblüten ähnlich wie den Schüsslersalzen, auch hier ist aus medizinischer Sicht Skepsis angesagt. Nur dass die Schüsslersalze besser im Google Trend und damit besser in der Gunst der Massen zu liegen scheinen, die Schüsslersalze-Nachfrage scheint in den letzten Jahren stetig zugenommen zu haben.
Wenn man die Wirkung der beiden Therapien betrachtet, so sind sie komplementär gelagert. Während die Schüsslersalze helfen sollen, Mängel im Stoffwechsel-Haushalt auszugleichen, soll mit der Bach-Blütentherapie eine seelische Gleichgewichtsstörung behoben und die Harmonisierung von Gefühlen und Gedanken angestrebt werden - was letztendlich dann die Heilung bewirken soll.
Erfinder der dann später nach ihm benannten Bach-Blütentherapie war der englische Arzt Dr. Edward Bach. Nach 1930 widmete er sich intensiv der Kräuterheilkunde und postulierte zuerst 12 Gemütszustände, erweiterte die Liste dann aber auf 38 disharmonische Seelenzustände, von denen jeder Zustand einer Blütenessenz zugeordnet wurde. Folglich gibt es insgesamt 38 Bachblüten als Basis für die entsprechenden Blütenessenzen:
- Agrimony (Odermenning)
- Aspen (Espe,Zitterpappel)
- Beech (Rotbuche)
- Centaury (Tausendgüldenkraut)
- Cerato (Bleiwurz,Hornkraut)
- Die restlichen 32 Bachblüten findet man z.B. im Wikipedia Lexikon


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